Referenz Fleurop

Fleurop-Interflora (Schweiz) AG

Unified Storage entlastet das IT-Team, konsolidiert den Speicher und spart Energie.

Blumen Für Die Welt

Es gibt wohl kaum jemanden, der Fleurop nicht kennt. Das 1927 gegründete Unternehmen vermittelt weltweit Kundenbestellungen von Blumensträussen an Floristen. In der Schweiz arbeitet Fleurop mit 400 Blumengeschäften zusammen, weltweit sind es rund 50’000 in über 150 Ländern. Fleurop ist damit eine der grössten Detailhandelsorganisationen der Welt. Die Schweizer Niederlassung nimmt laut CIO Roland Padlina täglich rund 1000 Bestellaufträge entgegen und erzielt einen Gesamtumsatz von etwas über 33 Millionen Franken.

Datenwachstum bedingt neue Storage-Lösung

Die IT von Fleurop Schweiz ist wie bei den meisten KMU im Lauf der Jahre organisch gewachsen. Traditionell kamen für die verschiedenen Anwendungen dedizierte Industriestandard-Server mit Direct-Attached Storage zum Einsatz. Dazu gehören etwa File Services, Exchange-Server, Microsoft-SQL-Server sowie das selbst entwickelte System, das für die Vermittlung der Aufträge an die Partnergeschäfte zuständig ist. „Wir konnten den verfügbaren Speicherplatz nicht optimal nutzen“, stellt Padlina fest. „Während die File-Server oft überlastet waren, blieb auf dem Datenbankserver meist viel Platz frei. Wichtige Management-Aufgaben wie die tägliche Überprüfung des Zustands aller Laufwerke mussten wir zudem manuell erledigen.“

Gleichzeitig wuchs die Datenmenge laufend – Padlina spricht von einer Verdoppelung alle 3 bis 4 Jahre. Vor allem der Platzbedarf für unstrukturierte Daten auf dem File-Server und für das E-Mail-Archiv stieg stetig. Fleurop Schweiz verarbeitet heute mit 40 Nutzern und rund 80 Postfächern um die 1000 E-Mails pro Tag, und die Aufträge an die Blumenhändler sind jeweils mit einem PDF-Attachment verknüpft. Mehrfach musste das IT-Team einen neuen Server installieren, um den gestiegenen Bedarf abzudecken.

Mitte 2011 entschloss sich das Unternehmen deshalb zur Evaluation einer neuen Speicherlösung. In Frage kam nur ein Speichernetzwerk (SAN), das zentral alle Server mit Speicherplatz versorgt und einfach zu verwalten ist.

Effiziente Speicherlösung mit EMC VNXe

Nach einer eingehenden Evaluation entschied sich Fleurop Schweiz für die vom Implementationspartner AceTrade vorgeschlagene Lösung mit einem Unified-Storage-System EMC VNXe3300 als Kernstück. Ausschlaggebend war für Roland Padlina neben der Möglichkeit, den gesamten Bedarf mit einer zentralen Speicherlösung abzudecken, vor allem eines: Die interne IT-Abteilung ist klein und setzt sich aus Generalisten zusammen. Ein eigens eingestellter Storage-Spezialist kommt nicht in Frage – der Systemadministrator muss alle Aufgaben erfüllen, bis hin zum Support für die 400 angeschlossenen Partner. Einfaches, selbsterklärendes Management war bei der Evaluation entscheidend.

Als weiteren Grund für den Entscheid nennt Padlina seine Vision für die Zukunft: „Wir möchten so rasch wie möglich auf SSD-Technologie wechseln, nur schon wegen der Energieeffizienz. Support für SSD war eine weitere wichtige Anforderung, die mit dem gewählten VNXe-Modell erfüllt ist.“

 

„EMC hat uns mit dem einfachen Management der VNXe via Unisphere überzeugt. Wir sind zudem ein KMU und kein Grossunternehmen. EMC konnte uns ein System liefern, das auf unsere Grösse passt und dennoch erweiterbar ist.“ – Roland Padlina, CIO, Fleurop-Interflora (Schweiz) AG

 

Die VNXe3300 ist aktuell mit 13 Terabyte SAS-Harddisks ausgestattet und unterstützt die Protokolle NFS, CIFS und iSCSI. Besonders interessant ist für Systemadministrator Matthias Schaller die integrierte NAS-Funktionalität: „Ein Fileshare lässt sich damit sehr einfach aufsetzen und flexibel mit Speicherplatz ausstatten. Das erleichtert die Arbeit massgeblich.“

VNXe unterstützt die Virtualisierungsstrategie

Rund die Hälfte der Server ist bei Fleurop Schweiz virtualisiert, darunter der Applikationsserver für das Auftragsvermittlungssystem, der B2B-Server für den Datenaustausch mit Banken und elektronischen Marktplätzen und der Wiki-Server für die Firmendokumentation. Derzeit kommt für die Servervirtualisierung VMware ESX 3.5 zum Einsatz, für die Zukunft plant Fleurop den Umstieg auf eine aktuellere vSphere-Umgebung.

Die virtualisierte Infrastruktur profitiert klar von der SAN-Lösung: Das IT-Team kann den Speicherplatz nun optimal und flexibel den einzelnen Serverfunktionen zuteilen, ohne dass Engpässe entstehen. Die leistungsstärksten Server, Microsoft Exchange und SQL Server, will Padlina bei der anstehenden Migration auf die neueste Version virtualisieren und dann auch die Exchange-Daten und Datenbanken auf die VNXe transferieren.

Mail-Archivierung mit EMC SourceOne

Bereits virtualisiert und auf der neuen Storage-Plattform implementiert ist das Mail-Archiv mit aktuell 4,8 Millionen archivierten Meldungen. Fleurop nutzte dazu seit Jahren die EMC-Lösung EmailXtender für Microsoft Exchange. „Das E-Mail-Archiv lief während fünf Jahren absolut problemlos, während wir andere Server regelmässig neu starten mussten“, schildert Padlina die guten  Erfahrungen mit dem Archivsystem. Es lag somit auf der Hand, mit der neuen Storage-Infrastruktur die bisherige E-Mail-Archivierung durch die Nachfolgelösung SourceOne abzulösen, zumal die unkomplizierte Migration der Daten gewährleistet war.

IT-Abteilung entlastet

Die einfache Administration der Speicherinfrastruktur mit Unisphere hat den Aufwand für das IT-Team von Fleurop Schweiz klar verringert. Roland Padlina kann die Zeitersparnis zwar nicht in Stunden quantifizieren, aber: „Der Systemadministrator wird merklich entlastet, es ist eine grosse Erleichterung. Früher mussten wir zum zum Beispiel ständig kontrollieren, ob auf den Servern noch genügend Speicherplatz frei ist. Mit der VNXe fällt dies nun völlig weg.“ Auf die Dauer, so Padlina weiter, wäre der Kauf neuer dedizierter Server mit jeweils eigenem Speicherplatz zudem deutlich kostspieliger als die einmalige Investition für der hoch verfügbaren Unified-Storage-Lösung. Auch auf den Energieverbrauch für die Computing- und Storage-Infrastruktur selbst für die Klimatisierung des Serverraums wirkt sich die VNXe-Lösung günstig aus. „Vor allem, wenn wir auch noch den Exchange- und SQL-Server virtualisiert und die Daten auf die VNXe migriert haben, rechnen wir mit einer Aufwand- und Energieersparnis.“

Im Ganzen gesehen zeigt sich der Fleurop-CIO mit der gewählten EMC-Lösung, dem Implementationspartner AceTrade, dem Support durch EMC und dem Projektablauf sehr zufrieden. Sein Fazit: „Ich würde es nochmals genau gleich machen. Das ist bei IT-Projekten nicht selbstverständlich. Wir haben zur richtigen Zeit die richtigen Produkte mit dem richtigen Partner installiert.“